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SAP-Entgeltnachweis mehrmonatlich

Seit kurzem gibt es eine interessante Neuerung zum SAP-Entgeltnachweis, der SAP-Entgeltnachweis läßt sich jetzt mehrmonatlich, d.h. über mehrere Perioden erstellen.

Mehrmonatlich heißt, dass man die Entgeltnachweise über mehrere Monate (z.B. von einem Jahr) in einem Nachweis und Dokument erstellen und drucken kann. Das kann manchmal im Alltag sehr praktisch sein, entweder für die Fachabteilung zur Prüfung eines längeren Zeitraumes oder wenn die Anforderung seitens eines Mitarbeiters besteht.

Die Möglichkeit der Erstellung läßt sich einerseits für den CEDT-Nachweis (klassische Aufbereitung) und andererseits auch für den HRFORMS-Nachweis (moderne Layout-orientierte Aufbereitung) vollziehen.

Bei der Erstellung der Grundlagen bzw. Varianten dazu ist allerdings Vorsicht angeraten, sonst bekommt man schnell undurchschaubare Gesamtnachweise. Normalerweise wird ein monatlicher Nachweis ja mit dem aktuellen Monat und den jeweiligen Rückrechnungen angezeigt bzw. ausgewertet. Dieses Vorgehen ist bei dem mehrmonatlichen Nachweis nicht angeraten. Hier gilt es Varianten zu wählen, die nur den aktuellen Monat bzw. das letzte Ergebnis eines Monats anzeigen, also keine Rückrechungen. Wenn man solche Varianten als Grundlage wählt, bekommt man dann bei der Auswahl eines mehrmonatigen Zeitraumes auch nur jeweils eine Seite (außer der Monat geht über mehrere Seiten) pro ausgewähltem Monat und die Darstellung bleibt überschaubar. Sinn des Mehrmonatsnachweises ist in der Regel ja nicht die Beurteilung der jeweiligen Rückrechnungen, sondern der Überblick des aktuellen Standes über mehrere Monate.

Man hat jetzt also vier Varianten zum Druck von Entgeltnachweisen:

1)      CEDT-Nachweis über einen Monat

2)      HRFORMS-Nachweis über einen Monat

3)      CEDT-Nachweis über mehrere Monate

4)      HRFORMS-Nachweis über mehrere Monate

Als Erweiterung sei erwähnt, dass es auch eine CE-Version für besondere Beschäftigungsverhältnisse gibt.

Änderungen in der Gleitzone

Ab dem 01. Juli 2019 gibt neue gesetzlichen Änderungen zur Gleitzone.

Mit dem Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz) sollen die Geringverdienerinnen und Geringverdiener bei den Sozialabgaben entlastet werden. Hierzu kommt es zu einer Änderung der bisherigen Gleitzone, in der Beschäftigte mit einem monatlichen Arbeitsentgelt von 450,01 bis 850,00 Euro verringerte Arbeitnehmerbeiträge zahlen. Es gibt zukünftig einem erweiterten sozialversicherungsrechtlichen Übergangsbereich. Die Obergrenze der Beitragsentlastung wird ab dem 01.07.2019 auf 1.300 Euro angehoben und es wird sichergestellt, dass die reduzierten Rentenversicherungsbeiträge nicht mehr zu geringeren Rentenleistungen führen.

Somit ist auch der bisher optionale Verzicht auf die Anwendung der Gleitzone in der Rentenversicherung nicht mehr möglich. Damit es ab dem 01.07.2019 aufgrund der reduzierten beitragspflichtigen Einnahme nicht zu geringeren Rentenleistungen kommen kann, muss in den DEÜV-Entgeltmeldungen das Arbeitsentgelt, das ohne Anwendung dieser Regelung zu berücksichtigen wäre, gemeldet werden.

Zusätzliche Anagbe des Entgeltes für die Rentenberechnung

Für Entgeltmeldungen mit Meldezeitraum ab dem 01.07.2019 ist für Beschäftigungen im Übergangsbereich in der Entgeltmeldung zusätzlich zum beitragspflichtigen Entgelt das Entgelt, das ohne Anwendung des Übergangsbereiches beitragspflichtig wäre (tatsächliches Entgelt), einzutragen. Für Entgeltmeldungen mit Meldezeitraum vor dem 01.07.2019 war dies nicht notwendig.

Für Entgeltmeldungen, deren Meldezeitraum über den 30.06.2019 hinausgeht, ist für Beschäftigungen in der Gleitzone bzw. im Übergangsbereich in der Entgeltmeldung zusätzlich zum beitragspflichtigen Entgelt das verminderte beitragspflichtige Entgelt (für Zeiten vor dem 01.07.2019) und das ohne Anwendung des Übergangsbereiches beitragspflichtige Entgelt (tatsächliches Entgelt) (für Zeiten nach dem 30.06.2019), einzutragen.

Sofern die Meldungen auch Zeiträume umfassen, in denen keine Beschäftigung in der Gleitzone bzw. im Übergangsbereich vorlag, fließen aus diesen Beschäftigungszeiten die beitragspflichtigen Entgelte ein.

Neue Datensatzversion DEÜV

Im DEÜV-Meldeverfahren ist ab dem 01.07.2019 die DSME-Datensatzversion 05 zu verwenden.

Aufgrund des unterjährigen Inkrafttretens des Übergangsbereiches zum 01.07.2019 ist das für die Rentenberechnung relevante Entgelt in den Entgeltmeldungen in Abhängigkeit der Meldezeiträume unterschiedlich zu ermitteln.

Übergangsregelungen

Folgende Fälle sind zu unterscheiden:

1)         Der Meldezeitraum endet vor dem 01.07.2019

2)         Der Meldezeitraum umfasst Zeiträume vor dem 01.07.2019 und nach dem 01.07.2019

3)         Der Meldezeitraum beginnt nach dem 30.06.2019
In jedem dieser Fälle sind für die DEÜV-Übermittlung verschiedene Felder anzugeben, um eine genaue Trennung zu diesem unterjährigen Zeitpunkt zu bekommen.

Anpassungen im Entgeltnachweis

Die Information zur Gleitzone wird auch auf dem Entgeltnachweis angezeigt. Dort soll zukünftig der Begriff Midijob ausgewiesen werden.

Entgeltnachweis aus SAP-HCM nur noch bei Änderungen

Heutzutage wird der Entgetlnachweis nach erfolgter Entgeltabrechnung immer für jeden Mitarbeiter gedruckt, versendet oder elektronisch übermittelt. Nun ist es ja so, dass sich bei vielen Mitarbeitern die Daten zu dem Vormonat nicht ändern, also jedesmal bis auf die Rahmendaten dasselbe an Inhalt enthalten ist. Bis vor kurzem war es eine Verpflichtung des Arbeitgebers, dem oben aufgeführten Vorgehen auch nachzukommen.

Laut Entgeltbescheinigungsverordnung § 2 entfällt die Verpflichtung dem Mitarbeiter einen Entgeltnachweis zur Verfügung zu stellen, „[…] wenn sich gegenüber dem letzten Abrechnungszeitraum keine Änderungen ergeben oder sich nur der Abrechnungszeitraum selbst ändert.“ (EBV § 2, Absatz 1, Satz 2)

Sie möchten also zukünftig den Entgeltnachweis nur noch drucken, wenn es eine Änderung zur Vorperiode gibt. Und das nicht nur bei Änderungen an den Beträgen von Lohnarten, sondern z.B. auch bei geänderter Anschrift oder Krankenkasse des Mitarbeiters.

Insbesondere bei Rentnern gibt es oft keine Änderungen, sodass kein Druck notwendig ist. So können Druck- und Portokosten, sowie Papier gespart werden.

Mit einem kürzlich ausgelieferten Hinweis sind die notwendigen Voraussetzungen zur Umsetzung in SAP-HCM ausgeliefert worden. Für die Aktivierung sind allerdings erweiterte Einstellungen im Customizing erforderlich, die im Standard erst mal so nicht von SAP vorgenommen wurden.

Die Einstellungen sind recht umfangreich. Es handelt sich hier um Ergänzungen in der Abrechnung, um die Aktivierung von Teilapplikationen, um Einstellungen zu den Personalbereichen, um Einstellungen zu Merkmalen, um Einstellungen zu Lohnarten und natürlich um Einstellungen in den Formularen selbst, egal ob klasssicher Entgeltnachweis oder HRFORMS-basierter Entgeltnachweis.

Sollte ein Mitarbeiter trotzdem doch seinen Nachweis haben wollen, kann man diesen natürlich auch noch nachträglich erzeugen und liefern. Es bleiben also alle Möglichkeiten erhalten.

Sie vergeben sich also nichts, diese neue sehr sinnvolle Funktionalität zu nutzen. Erst mal sparen beide Seiten Material und Mühe.

Für weitere Informationen dazu stehen wir gerne zur Verfügung.

Jobrad mit SAP-HCM abwickeln

E-Bikes (als Jobrad) sind jetzt auch in Unternehmen in. Das Jobrad läßt sich einfach über die SAP-Entgeltabrechnung abwickeln.

Unter dem Begriff Jobrad oder auch Dienstrad kommt eine neue Fortbewegungsart immer mehr in den Untenehmensalltag.

Seit Ende 2012 gilt das Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs. Dies haben schon viele Unternehmen aufgegriffen und stellen diese Fortbewegunsgmöglichkeit auch ihren Mitarbeitern analog einem Firmenwagen als Möglichkeit zur Verfügung. Neben der immer mehr steigenden Beliebtheit von E-Bikes erhöht diese Möglichkeit natürlich auch schnell die Attraktivität des Unternehmens. Und das ist ja auf dem immer enger werdenden Arbeitsmarkt durchaus ein wichtiger Faktor.

Wie läßt sich das ganze nun aber mit SAP abwickeln, denn auch bei Jobrädern fallen geldwerte Vorteile anlaog wie beim PKW an, die von der Entgeltabrechnung behandelt werden müssen.

SAP ist hier in den Vorgaben etwas spartanisch und gibt lediglich Umsetzungshinweise, bietet aber keine Lösung im Standard an.

Es heißt u.a.:

„Überlässt der Arbeitgeber oder auf Grund des Dienstverhältnisses ein Dritter dem Arbeitnehmer ein Dienstfahrrad zur privaten Nutzung, gilt für die Bewertung dieses zum Arbeitslohn gehörenden geldwerten Vorteils Folgendes:

Als monatlicher Durchschnittswert der privaten Nutzung werden 1 % der auf volle 100 EUR abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer angesetzt.

Die Freigrenze für Sachbezüge nach § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG ist nicht anzuwenden.“

Es lassen sich aber analog dem PKW-Verfahren ähnliche Wege (Schemen, Regeln, Infotypen, Lohnarten, etc.) auch für das Jobrad im SAP-HCM-System abbilden, so dass die dortigen Gegebenheiten (geldwerte Vorteilsversteuerung, Behandlung Leasingrate, etc.) gut und effektiv im Rahmen des Standard abgebildet werden können.

Es wird sicher nicht lange dauern bis das Dienstfahrrad / Jobrad zum Standard in den meisten Unternehmen werden wird.

SNOTE-Hinweise Umstellung auf digitale Signatur

Bis Ende 2019 ist das SNOTE-Hinweis-Verfahren auf digitale Signatur umzustellen, da ab diesem Zeitpunkt alle Hinweise nur noch digital signiert zur Verfügung gestellt werden.

SAP hat im Jahre 2017 die digitale Signatur von Hinweisen eingeführt, um schädliche Einflüsse von außen beim Verwenden der Hinweise möglichst komplett auszuschließen.

Folgende Meldung bekommen man aktuell im SAP-Marktplatz:
„Act Now! SAP Notes Download and Upload Process Impacted. Post January 1, 2020, the download and upload process will stop working unless Note Assistant (SNOTE transaction) is enabled in ABAP systems to work with digitally signed SAP Notes. Learn more about actions required from your side on SAP Support Portal page for Digitally Signed SAP Notes. To understand the overall impact of SAP Support Backbone update refer to SAP Support Portal.”

Das bedeutet, dass dies auch in den SAP-Systemen zeitnah so umgesetzt werden muss.
– der HW 2537133 gibt Antwort auf die wichtigsten Fragen dazu
– mit HW 2508268 und 2576306 werden die Grundlagen zur Verarbeitung bereit gestellt
– es sind dann auch dazugehörige Tools (u.a. SAPCAR) auf den aktuellen Stand zu bringen

Zur den zeitlichen Notwendigkeiten trifft SAP folgende Aussage:
„Es ist wichtig, die ABAP-Systeme in Ihrer Landschaft vorzubereiten, um Ende 2019 digital signierte SAP-Hinweise verwenden zu können, da der Download nicht signierter SAP-Hinweise ab dem 01. Januar 2020 nicht mehr möglich ist.“

Da der HW 2508268 mit aktuellen Basis-SP‘s ausgeliefert wird, werden dann auch alle Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Da die manuellen Korrekturen dieses Hinweises (der auch per SNOTE einspielbar ist) sehr umfangreich sind, empfiehlt sich die Übernahme ins System per Basis-Package.

Inhaltlich lassen sich alle Sachverhalte aus den obigen Hinweisen entnehmen. Die wichtigsten Fragen beantwortet SAP wie folgt:

Frage 1: Wann werden die digital signierten SAP-Hinweise voraussichtlich von SAP freigegeben?

Antwort a: Alle für Kunden freigegebenen SAP-Hinweise sind digital signiert.
Antwort b: Auf der Startseite von SAP Support Portal werden nur digital signierte SAP-Hinweise bereitgestellt (live ab 29. November 2017).
Antwort c: Die Funktion zum Herunterladen digital signierter SAP-Hinweise (als SAR-Dateien) direkt in der Transaktion SNOTE wird über den SAP-Hinweis 2508268 oder 2576306 (TCI) bereitgestellt.

Frage 2: Ab wann ist das Einspielen von SAP-Hinweis 2408073 obligatorisch?

Antwort: Um digital signierte SAP-Hinweise in der Transaktion SNOTE hochladen oder verwenden zu können, wird der SAP-Sicherheitshinweis 2408073 zwingend benötigt. Außerdem muss der Sicherheitshinweis 2546220 eingespielt werden.

Frage 3: Ist es erforderlich, die Komponente SAP_BASIS zu aktualisieren?

Antwort: Nein. Sie müssen die Komponente SAP_BASIS nicht aktualisieren, um digital signierte SAP-Hinweise zu verwenden.

Frage 4: Wird es möglich sein, nicht signierte SAP-Hinweise über die Transaktion SNOTE hochzuladen, nachdem der SAP-Hinweise 2408073 eingespielt wurde? Wenn ja, bis wann?
Antwort: Nicht signierte SAP-Hinweise werden noch bis Ende 2019 von der Transaktion SNOTE unterstützt. Das Herunterladen von nicht signierten SAP-Hinweisen (als ZIP-Dateien) aus dem SAP Support Portal Home wurde jedoch Ende November 2017 eingestellt.
Das Herunterladen von nicht signierten SAP-Hinweisen ist über eine RFC-Verbindung zum OSS-System noch bis Ende 2019 möglich.

Frage 5: Was ist hinsichtlich des SAP-Hinweises 2508268 oder 2576306, der die Funktion zum Herunterladen digital signierter SAP-Hinweise über die Transaktion SNOTE bereitstellt, zu erwarten?
Antwort: Es werden verschiedene Verfahren zum Herunterladen zur Verfügung gestellt, die angepasst werden können.

Frage 6: Was sind die nächsten Schritte? (Wichtige Zeitpläne)
Antwort: Es ist wichtig, die ABAP-Systeme in Ihrer Landschaft vorzubereiten, um Ende 2019 digital signierte SAP-Hinweise verwenden zu können, da der Download nicht signierter SAP-Hinweise ab dem 01. Januar 2020 nicht mehr möglich ist.

Man müßte also überlegen, wann die entsprechenden Basis-Packages aufgenommen werden sollen und damit auch die ergänzenden Arbeiten vorgenommen werden können. Passiert sein muss es nur spätestens bis Ende 2019.

AAG-Verrechnung mit Beitragsnachweis

Mit dem Jahreswechsel 2018/2019 hat SAP mit der AAG-Verrechnung mit SV-Beitragsnachweis eine neue Funktionlität freigegeben.

AAG-Beträge (Ausgleich für Mutterschutz und Beschäftigungsverbot) werden ja über ein gesondertes elektronisches in SAP angesiedeltes Verfahren gemeldet. Die Erstattung der Beträge erfolgte bisher vollkommen außerhalb von SAP-HCM. Es musste also separat unter Einbeziehung der Finanzbuchhaltungsabteilung verfolgt werden.

Hierfür hat SAP jetzt einen neuen Weg innerhalb von SAP-HCM gecshaffem

Bisher standen im SV-Beitragsnachweis als Zahlwege der Erstattungsbeträge nur zwei Verfahren zur Auswahl:

– Überweisung

– Gutschrift

Mit diesem SAP-Hinweis 2638327 wird ein drittes Verfahren zur Verfügung gestellt: „Verrechnung mit dem Beitragsnachweis“.

Da ohnehin jeden Monat Zahlungen an die Krankenkassen über den SV-Beitragsnachweis fließen, sollen die monatlich anfallenden Erstattungsbeträge direkt mit diesen Zahlungen verrechnet werden.

Hierzu wurde ein neuer Report eingeführt, welcher im Falle einer AAG-Erstattung einen Satz im Infotyp Ergänzende Zahlungen erzeugt. Dieser Infotypsatz wird in der Abrechnung der Folgeperiode verarbeitet. Somit werden die Erstattungsbeträge im Beitragsnachweis des Folgemonats dann berücksichtigt.

Dies gilt auch für die Schätzverfahren Simulationsabrechnung und Qualifizierter Abschlag des SV-Beitragsnachweises. Wenn man als Schätzverfahren Vormonatsgrundlage gewählt hat, erfolgt die Verrechnung der Erstattung erst nach zwei Monaten.

Aufgrund dieser neuen Möglichkeit der Verrechnung haben sich in den AAG-Sachbearbeiterlisten folgende Änderungen ergeben, welche nur Relevanz bei der Verrechnung mit dem Beitragsnachweis haben:

Sachbearbeiterliste für Ausgangsmeldungen

In der Sachbearbeiterliste für Ausgangsmeldungen hat die Detailanzeige der Meldungen einen neuen Punkt Verrechnung mit Beitragsnachweis erhalten. Unter diesem Punkt werden alle Verrechnungen, die auf diese Meldung zurückzuführen sind, angezeigt.

Sachbearbeiterliste für Eingangsmeldungen

In dieser Sachbearbeiterliste werden die Rückmeldungen der Krankenkassen zur AAG-Verrechnung angezeigt und final bearbeitet. Dafür wird ein neuer Druckknopf abgelehnt (AG) hinzugefügt, welcher nur für die Verrechnung Relevanz hat.

Der Kunde hat die Option, selbst zu bestimmen, ob er von dem Verfahren Gebrauch machen will oder nicht. Wenn nichts Neues eingestellt wird, wird genauso verfahren wie bisher auch (also ohne Verrechnung).

Ob diese neue Funktionalität für jeden Kunden Sinn macht, muss im Einzelfall entschieden werden. Neben der Vereinfachung der Zahlungsabwicklung steigt für die Buchhaltung und Personalabteilung die Komplexität an, die Zahlungen und Beträge pro Kasse sinnvoll abzustimmen und auseinder zu bekommen. Man muss sich also vielleicht an der Menge der anstehenden Verrechnungen orientieren und inwieweit dies wirklich Erleichterungen bringt.

A1-Bescheinigung ist live

Die A1-Bescheinigung ist ein unverzichtbarer Bestandteil bei Reisen ins Ausland. Sie schützt vor doppelter Beitragszahlung in der Sozialversicherung und erheblichen Regressforderungen im Schadensfall.

Wenn Arbeitgeber Arbeitnehmer befristet ins Ausland entsenden, entfällt ohne eine entsprechende Bescheinigung der Sozialversicherungsschutz. Wenn dann noch ein Unfall passieren sollte, kann es sein, dass der deutsche Arbeitgeber komplett auf den Kosten sitzen bleibt bzw. sogar noch erhebliche Schadensersatzleistungen zu tragen hat.

Die sogenannte A1-Bescheinigung schützt vor solchen Fällen, allerdings nur, wenn Sie im Vorwege (!) bei der Krankenkasse beantragt wurde und der Mitarbeiter diese bei sich führt.

Es handelt sich hier also nicht nur um ein „Kavalliersdelikt“ sondern um eine grobe Fahrlässigkeit des Arbeitgebers, wenn er seine Mitarbeiter nicht rechtzeitig mit den entsprechenden Bescheinigungen versorgt.

Ab 01. Januar 2019 lassen sich diese Bescheinigungen auch über das SAP-HCM-System bei der Krankenkasse anfordern. Die Vorgaben sind relativ einfach, da ja die meisten Daten schon eh im SAP-System vorhanden sind. Man sollte also hier keine Mühen scheuen und seine Verpflichtungen erfüllen.

Bewilligte Anträge können  auf verschiedene Art und Weise (Druck, Versand, Weiterleitung) problemlos weiter verarbeitet werden. Wichtig ist es aber, im Unternehmen selbst für die entsprechenden organisatorischen Wege und Verarbeitungen zu sorgen, damit dann im Ernstfall alles reibungslos zwischen Mitarbeiter und Fachabteilung funktioniert.

SAP hat auch dafür gesorgt, dass man auch schon vergangene Auslandsaufenthate nachträglich im System erfassen kann. Damit kann man dann gezielt mit der 24 Monate-Problematik umgehen, bei der eine andere Art der Bescheingung erforderlich ist, die meist auch einen längeren Vorlauf in Anspruch nimmt.

Man sollte sich genau informieren, wann die A1-Bescheinigung erforderlich ist und wann es evtl. anders zu handhaben ist. Die folgenden Erläuterungen geben hier einen Anhalt dazu:

Sofern für einen in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz vorübergehend entsandten Beschäftigten weiterhin die deutschen Rechtsvorschriften über soziale Sicherheit gelten, kann der Arbeitgeber die Ausstellung der A1-Bescheinigung (Bescheinigung über die Rechtsvorschriften der sozialen Sicherheit, die auf den/die Inhaber/in anzuwenden sind) bei der hierfür zuständigen Stelle beantragen.

Dies ist entweder die Krankenkasse des Arbeitnehmers oder die Deutsche Rentenversicherung bei privater Krankenversicherung des Arbeitnehmers.
Ist der Arbeitnehmer nicht gesetzlich krankenversichert und aufgrund der Mitgliedschaft in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung von der Rentenversicherungspflicht befreit, muss der Antrag bei der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen gestellt werden.

Gelten die deutschen Rechtsvorschriften über soziale Sicherheit, erhält der Arbeitgeber die A1-Bescheinigung, der sie seinem Beschäftigten auszuhändigen hat.

Dier ersten Erfahrungen mit der Beantragung der A1-Bescheingung über SAP-HCM liegen vor und das Verfahren stabilisert sich, vorausgesetzt es ist alle ordnungsgemäß eingerichtet.

ALLPECON SAP-Hinweis-Support

Der SAP-Hinweis-Support von ALLPECON hilft Ihnen Korrekturen von SAP im Blick zu behalten und somit Korrekturen rechtzeitig ins SAP-HCM aufzunehmen. Das spart Zeit und Aufwand bei sonst möglichen Fehlern aufgrund fehlender SAP-Korrekturen.

Die Personaladministrations- und Personalabrechnungsmaterie ist einerseits sehr komplex und andererseits sehr von Änderung in der Anwendung und vom Gesetzgeber betroffen. Das heißt, dass man sinnvollerweise aktuelle SAP-Korrekturen und Ergänzungen zeitnah und schnell ins System bekommen sollte.

Aber wie finde ich diese Korrekturen und welche sind wirklich wichtig. Dieses Thema hat sich die ALLPECON vorgenommen und hierzu einen effektiven und sehr hilfreichen Service aufgebaut.

Dieser Service kann von jedem Kunden in Anspruch genommen werden, auch wenn ALLPECON nicht der „Hausberater“ dieses Unerternehmens ist.

Es werden auf folgende Art und Weise u.a. Hilfsmittel und Inhalte bereit gestellt.:

·                Zusammenstellung von SAP-Korrektur-Hinweisen aus dem SAP-Marktplatz zum Thema SAP-HCM/HR durch regelmäßige Sichtung

·                Erstellung von Fachinformationen (Anwenderbeschreibungen) zu relevanten Veränderungen im Anwendungssystem

·                Information über Hot-News: SAP-Hinweise, die kurzfristig eine Reaktion erfordern.

·                Erstellung von Jahreswechsel-Vorabinformationen, insbesondere zu kalendarischen Änderungen.

·                Gesichtet werden nur die operativen SAP-HCM/HR-Bereiche, wie Personaladministration, Personalabrechnung, Zeitabrechnung, Reisekosten, Organisationsmanagement und dazu angrenzende Bereiche

·                Alle SAP-Hinweise und –Komponenten zum öffentlichen Dienst sowie die personalwirtschaftlichen Komponenten wie u.a. SAP-Success-Factors, SAP-FIORI oder Kostenplanung sind hier nicht mit inbegriffen

·                Die Packages SAP-BASIS und SAP-APPL werden nur auf Hinweise untersucht, die mit SAP-HCM/HR zu tun haben.

·                Alle Informationen, Listen und Beschreibungen sind ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit

Das genaue Leistungsportfolio sieht dann folgendermaßen aus:

SAP-Hinweis-Listen
·                Es erfolgt einmal pro Monat (in der Regel Ende der 2. KW eines Monats) die Zusendung einer Liste zu den vorgegebenen Komponenten

·                Übersendung einer Excel-Liste mit Hinweis-Nummer, Überschrift und Komponente (der komplette Inhalt eines Hinweises muss aus dem SAP-Marktplatz erfragt werden) inkl. Empfehlung zur Sofort-Einspielung (SNOTE) bzw. Einspielung erst mit der nächsten SAP-HCM-/HR-Support-Package-Einspielung

Fachinformationen
·                Es erfolgt dreimal pro Jahr (in der Regel Mitte Mai, Mitte September und Mitte Januar) die Zusendung eines Dokumentes mit Informationen zu ausgesuchten SAP-Hinweisen, die für die Fachanwender aus der Personalabteilung Relevanz haben.

·                Übersendung einer PDF-Datei mit Hinweis-Nummer, Überschrift und Anwenderbeschreibung inkl. Empfehlung zu notwendigen Aktionen, Report-Parameteränderungen oder Infotyp-Feldänderungen

Hot-News
·                Es erfolgt nach Bedarf und Notwendigkeit die Zusendung von dringenden SAP-Hinweisen zum Thema SAP-HCM/HR

·                Übersendung einer Mail mit Hinweis-Nummer, Überschrift und Komponente (der komplette Inhalt eines Hinweises muss aus dem SAP-Marktplatz erfragt werden) inkl. Empfehlung möglicher Aktionen

Jahreswechsel-Vorabinformationen
·                Es erfolgt einmal pro Jahr eine Jahreswechsel-Vorabinformation, insbesondere zu kalendarischen Informationen und Hinweisen zum Jahreswechsel (meist ca. Anfang Dezember eines Jahres)

·                Übersendung einer PDF-Datei mit Informationen und Anwenderbeschreibungen inkl. Empfehlung zu notwendigen Aktionen

 

Das eben beschriebene Portfolio stellt den Grundservice dar. Zusätzlich lassen sich auch erweiterte Dienste buchen, wie z.B.

·                PDF-Dateien der einzelnen Hinweise als Anhang zur List-Übersendung

·                Übersendung Fachinformationen häufiger als 3 x pro Jahr

·                Übernahme von SNOTE-Einspielungen per Remote auf dem Kundensystem

·                Ausführliche Informationen zu neu ausgelieferten Modulen und Funktionalitäten im SAP-HCM/HR

 

Das ganze Paket wrd nach voheriger Abstimmung des Umfangs zu einem festen monatlichen Pauschalpreis angeboten.

Der Nutzen ist sehr groß und preislich ist das keine große Bindung für den Kunden. Da sich ALLPECON hauptsächlich dem Thema Service und Wartung verschrieben hat, bekommt der Kunde hier gute Informationen mit ausführlichem Background.

Sprechen Sie uns ein Interesse (Mail an info@allpecon.de) an, es wird sich sicherlich lohnen.

rvBEA Gesonderte SV-Meldung elektronisch (GML57)

Das rvBEA-Teilverfahren GML57 (elektronische Anforderung der Gesonderten Meldung) wurde im 2. Halbjahr 2018 zum produktiven Einsatz freigegeben.

Mit dem neuen Verfahren können Anforderungen der Gesonderten Meldung (DEÜV-Meldung mit Abgabegrund 57) von den RV-Trägern auf elektronischem Weg erhalten, statt wie bisher als Papierformular. Dafür ist zunächst eine elektronische Registrierung erforderlich. Das Verfahren ist bis auf Weiteres für Arbeitgeber optional.

Die Gesonderte Meldung wird von den RV-Trägern für Mitarbeiter (auf deren Verlangen hin) angefordert, die kurz vor dem Renteneintritt stehen, um anhand der aktuellsten Entgelte die Rentenhöhe zu ermitteln. Weiterhin kommt es in Versorgungsausgleichsverfahren im Scheidungsfall zur Anforderung der Gesonderten Meldung.

Technisch erfolgt die elektronische Kommunikation mit der Datenstelle der Rentenversicherung (DSRV) über einen Webservice. Nach Einrichtung des Webservices läuft für Sie die Übermittlung und das Empfangen von rvBEA-Meldungen wie gewohnt über den B2A-Manager.

Folgenden Schritte im Prozessablauf des Verfahrens gehören u.a. dazu:

Registrierung für rvBEA-Verfahren:

rvBEA bezeichnet das neue Kommunikationsframework zwischen Arbeitgebern und der DSRV als Weiterleitungsstelle für Meldungen an die RV-Träger bzw. von den RV-Trägern. Über rvBEA sollen künftig verschiedene Fachverfahren (rvBEA-Teilverfahren) abgewickelt werden. Mit GML57 ist das erste dieser Teilverfahren verfügbar. Da es sich um ein Verfahren handelt, das von den RV-Trägern ausgeht (der RV-Träger fordert beim Arbeitgeber elektronisch eine Gesonderte Meldung an), ist vorab eine Registrierung notwendig. Somit kann bei der DSRV geklärt werden, ob die Anforderung elektronisch übermittelt werden kann oder herkömmlich über den Postweg zu erfolgen hat.

Rückmeldungen zu rvBEA-Registrierungen

Über die üblichen elektronischen Wege werden die Rückmeldungen der RV-Träger abgeholt und verarbeitet

Elektronische Anforderungen der Gesonderten Meldung empfangen und verarbeiten

Nach erfolgreicher Registrierung für das rvBEA-Teilverfahren GML57, wird der nächste Verfahrensschritt – die elektronische Anforderung der Gesonderten Meldung – von den RV-Trägern angestoßen. Somit beginnt die Prozesskette für das Fachverfahren GML57 mit dem Empfang und der Verarbeitung von Eingangsmeldungen.

Die Anforderung der Gesonderten Meldung enthält die Abrechnungsperiode, zu der die Gesonderte Meldung zu erstellen ist. Bei der Verarbeitung der Anforderung werden intern in SAP Daten abgelegt, die die Erstellung einer DEÜV-Meldungen Typ Gesonderten Meldung auslöst, sofern für die entsprechende Abrechnungsperiode bereits Abrechnungsergebnisse vorliegen.

Bei der Verarbeitung der Anforderung wird zudem geprüft, ob ein vorliegender Sachverhalt die Erstellung der Gesonderten Meldung verhindert. Wenn ein solcher sogenannter Hinderungsgrund vorliegt, wird Daten unter Angabe des Hinderungsgrunds angelegt. In diesem Fall triggert dieser Satz nicht die Erstellung der Gesonderten Meldung.

Liegt ein Hinderungsgrund vor, muss dieser über den rvBEA-Kommunikationsweg an den RV-Träger zurückgemeldet werden. Beim Auftreten von Hinderungsgründen sollte es sich um sehr seltene Ausnahmefälle handeln. Nur zu diesem Zweck gibt es ein Ausgangsverfahren für das Teilverfahren GML57. Für die Ausgangsmeldungen zur Rückmeldung des Hinderungsgrunds können Fehlerrückmeldungen an Sie zurückgemeldet werden, die Sie mit den Eingangsreports aus diesem Abschnitt bearbeiten.

Besonderheiten von rvBEA

XML: rvBEA ist das erste SV-Meldeverfahren bei dem die Meldedaten als XML übertragen werden. Diese können schon direkt im B2A-Manager angezeigt werden.

Trigger der Gesonderten Meldung: Die elektronische Anforderung der Gesonderten Meldung wird in entsprechenden Daten hinterlegt, die dann als Trigger zur Erstellung der Gesonderten Meldung benutzt werden. Im bisherigen Papierverfahren wurde die Anforderung der Gesonderten Meldung im Infotyp Datumsangaben (0041) unter der Datumsart 09 hinterlegt. Diese Möglichkeit wird weiterhin bestehen und soll für den manuellen Prozess auch künftig verwendet werden.

Verfahren bei der DSRV: Mit Einführung von rvBEA senden die RV-Träger die Anforderungen der Gesonderten Meldung an die DSRV. Dort wird entschieden, ob ein Arbeitgeber für das elektronische Verfahren registriert ist. Wenn eine abgenommene Registrierung gefunden wird, wird die Anforderung elektronisch an den Arbeitgeber weitergeleitet, ansonsten wird die Anforderung ausgedruckt und per Post verschickt.

Wie gesagt, bisher ist das Verfahren noch nicht verpflichtend. Es macht aber Sinn, schon jetzt diesen elektronischen Weg zu nutzen.

Technische Umstellungen SAP-HCM/HR

Ab 2019 sind diverse technische Umstellungen für SAP-HCM/HR vorzunehmen, damit die elektronischen Übertragungen weiterhin gut funktionieren.

Technische Umstellung TLS: Zum 31.12.2018 erfolgt die Abschaltung der Verschlüsselungsprotokolle TLS 1.0 und TLS 1.1 an der Arbeitgeberschnittstelle des GKV-Kommunikationsservers. Nach diesem Termin ist die Übertragung und Abholung der Daten zur Sozialversicherung (DEÜV, Beitragsnachweis etc.) nur noch mit TLS Version 1.2 möglich.

Es sind ggfls. u.a. Änderungen bei der SAP Cryptolib und den SSF-Parametern erforderlich.

Der SAP-Hinweis 2688393 und das Attachment von der ITSG

„gemäß dem Beschluss in der „Besprechung der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung zu technischen Fragestellungen des Datenaustauschs im Gesundheits- und Sozialwesen (GGT)“ vom 02.08.2018 ist geplant, die Unterstützung der Verschlüsselungsprotokolle TLS 1.0 und TLS 1.1 an der Arbeitgeberschnittstelle des GKV-Kommunikationsservers zum 31.12.2018 einzustellen.“

geben näheren Aufschluss dazu.
Technische Umstellung ERiC: Die bisher von SAP genutzte offene Schnittstelle zu den Finanzbehörden für die Lohnsteueranmeldung wurde seitens der Finanzverwaltung zum 01.01.2019 gekündigt.

Eine Übergangsfrist ist bis zum 30.06.2019 für SAP-Systeme geplant. Allerdings wird die Schnittstelle seitens der Finanzverwaltung „eingefroren“.

Nach dieser Übergangsfrist muss die Lohnsteueranmeldung (LSTA) mit ERiC (ELStER Rich Client) übermittelt werden.

SAP plant eine Umstellung der Übertragung für die gesamte Kommunikation mit den Finanzbehörden (LStA, LStB und ELStAM).

Die von der Finanzverwaltung veröffentlichten ERiC-Programmteile werden, nach aktuellem Stand (24. April 2018), nicht von allen Betriebssystemen unterstützt.
Es ist daher zu prüfen, ob das auf der Middleware (Business Connector bzw. PI) eingesetzte Betriebssystem unterstützt wird.
Weitere Informationen können dem HR SAP-Hinweis „2558316 – ELStER: Information zur Umstellung der Kommunikation (ERiC)“ entnommen werden. Dort sind auch die relevanten Betriebssysteme und ihre Einschränkungen aufgeführt.
Technische Umstellung rvBEA / A1-Bescheinigung: rvBEA ist ein neues Verfahren zur Abwicklung Gesonderter Meldungen (DEÜV-Meldung mit Abgabegrund 57) mit RV-Trägern auf elektronischem Wege, statt wie bisher als Papierformular.

A1 ist ein neues elektronisches Verfahren zur Anforderung der sogenannten A1-Bescheinigung, die für Auslandsaufenthalte benötigt wird.

Beide Verfahren sind ab dem 01.01.2019 elektronisch verpflichtend.

Der Datenaustausch erfolgt über den Server der Datenstelle der Deutschen Rentenversicherung (DSRV) und dem GKV-Kommunikationsserver.

Für den Datenaustausch mit der DSRV sind die technische Einrichtung für die Kommunikation mit dem WebService der DSRV einzurichten. Die Beschreibung kann man unter folgendem Pfad im SAP-Einführungsleitfaden nachlesen:

Abrechnung Deutschland->Behördenkommunikation (B2A)->Datenaustausch mit den Sozialversicherungsträgern->Technische Grundlagen für die Kommunikation mit PKCS#7->Kommunikationsserver/WebService->Kommunikationsserver/WebService der Rentenversicherung (rvBEA).

SAP empfiehlt die Nutzung des WebServices, alternativ kann für eine Übergangszeit auch der Kommunikationsserver der DSRV für die Übertragung benutzt werden. Dies würde dann aber zu einem späteren Zeitpunkt einen weiteren Umstellungsaufwand bedeuten.

Es empfiehlt sich, alle diese Umstellungen zeitgerecht vorzunehmen bzw. vornehmen zu lassen.